Workflow

Study Design

Study Design

Beschreibung

Unter “Study Design” wird der grundlegende Aufbau der Studie festgelegt. Hier werden einzelne Aufgaben angelegt oder importiert. Diese Aufgaben werden Blöcken zugewiesen, um zusammenhängende Aufgaben zu gruppieren (z.B. Instruktionen und Verhaltensstudie). Die Aufgabenblöcke können wiederum Sessions zugewiesen werden, in denen die Blöcke entweder nacheinander angezeigt oder deren Abfolge randomisiert wird. Im Study Design wird außerdem definiert, ob zwischen verschiedenen Probandengruppen in der Studie unterschieden wird und worin sich diese unterscheiden. Den Gruppen können ein oder mehrere Sessions zugewiesen werden, um eine(n) Probanden einmal oder mehrmals zu testen.

Hinweis: Damit Eine Studie korrekt funktioniert, muss mindestens eine Gruppe mit einer Session vorhanden sein. In dieser Session sollte wiederum mindestens ein Block mit mindestens einer Aufgabe sein.

Position

  • My Studies
  • Studie öffnen

  • In geöffneter Studie:
  • Erster Punkt in Navigationsleiste

Tasks


Beschreibung

Ein “Task” bezeichnet eine einzelne Aufgabe innerhalb Ihrer Studie. Eine simple Studie könnte beispielsweise aus folgenden Tasks bestehen:

  1. Intro-Task (Erklärung der Aufgabenstellung)
  2. Main-Task (Interaktive Aufgabe mit mehreren Trials)
  3. Fragebogen-Task (kurzer Fragen oder demografische Variablen)
  4. Outro-Task (Darstellung von Ergebnissen/ Danksagung).
Anwendung

Erstellung: Über den Button “New Task” wird ein neuer Task hinzugefügt und kann über den “Edit” Button im “Task Editor” gestaltet werden. Ein bestehender Task innerhalb der Studie kann über das “Duplizieren” Icon beim Hover kopiert werden. Ein Task aus einer anderen Studie innerhalb ihrer Bibliothek kann über “Import Task” in die geöffnete Studie kopiert werden.

Zuweisung: Damit ein Task an der richtigen Stelle des Experiments abgespielt wird, muss dieser einem Block zugewiesen werden. Dabei sind auch mehrere Zuweisungen, also Wiederholungen des gleichen Tasks möglich.

Schritt für Schritt
  1. Erstellen Sie über “New Task” einen neuen Task.
  2. Geben Sie der Aufgabe einen eindeutigen Namen.
  3. Wählen Sie für ein freies Design einen Canvas Frame, für einen statischen Fragebogen einen Page Frame & bestätigen Sie mit “Ok”.
  4. Fügen Sie den Task in der Spalte “Blocks” einem Block über “Add Task” hinzu.
  5. Passen Sie durch Drag & Drop die Reihenfolge der Task innerhalb des Blocks an.
  6. Öffnen Sie ihren Task über “Edit” im Task Editor um diesen zu gestalten

Blocks


Beschreibung

Ein Block fasst mehrere Aufgaben zusammen. Die Anordnung der einzelnen Aufgaben innerhalb eines Block ist damit fix definiert. Dies ist oft sinnvoll um z.B. Instruktionen, Aufgabe und Fragebogen, in einer fixen Abfolge zusammen zu fassen.

Anwendung

Über das Icon “New Block” kann ein neuer Block hinzugefügt werden. Innerhalb eines Blocks kann dann über das Icon “add Task” eine Aufgabe zu einem Block hinzugefügt werden. Verfügbar sind hier die Aufgaben, welche in dieser Studie erstellt oder importiert worden sind. Eine Aufgabe kann hier mehrmals vorkommen. Die Abfolge der Aufgaben innerhalb eines Blocks kann über drag&drop geändert werden.

Zuweisung: Ein Aufgabenblock muss einer Session zugewiesen werden.


Sessions


Beschreibung

Eine Session repräsentiert eine einmalige Sitzung bzw. Teilnahme eines Probanden an einer Studie. In jeder Session können mehrere Aufgabenblöcke abgespielt werden. Dies ist sinnvoll für Studien bei denen mehrere Experimente oder Aufgaben bearbeitet und miteinander verglichen werden sollen.

Anwendung

Über das Icon “New Session” kann ein neue Session hinzugefügt werden. Innerhalb einer Session kann dann über das Icon “add Block” ein neuer Aufgabenblock zu der Session hinzugefügt werden. Verfügbar sind hier die Blöcke, welche in dieser Studie erstellt worden sind. Ein Block kann mehrmals pro Session vorkommen.


Randomisierung: Über das Einstellungs-Icon kann die Abfolge der Aufgabenblöcke festgelegt werden. Ist die Abfolge der Blöcke so eingestellt, dass sie für alle Probanden gleich ist (Fixed for all subjects), wird die Abfolge benutzt, wie sie im Menü zu sehen ist. Diese Abfolge der Blöcke kann über drag&drop geändert werden. Alternativ kann die Reihenfolge der Blöcke zufällig neu für jeden Probanden gezogen werden (Random Permuted Across Subjects), oder über Probanden balanciert werden (Balanced Across Subjects).


Zeitpunkt: Die zeitlich Abfolge mehrerer Sessions kann genauer festgelegt werden, wenn diese einer Gruppe zugewiesen wurden. Durch das Einstellungsrad der Session innerhalb einer Gruppe, kann ein bestimmter Zeitpunkt oder ein zeitlicher Abstand zwischen den Sessions festgelegt werden. Jeder Teilnehmer der Studie bekommt in diesem Fall automatisch vor jeder Session eine E-mail Einladung zur wiederholten Teilnahme.


Zuweisung: Eine Session muss einer Gruppe zugewiesen werden.


Groups


Beschreibung

Eine Gruppe ist die äußerste Einheit im Studiendesign. Eine Studie kann auch aus mehreren Gruppen bestehen. Jede Gruppe muss mindestens eine Session, kann aber auch mehrere beinhalten. Gruppen mit mehreren Sessions sind dann sinnvoll, wenn es Ziel der Studie ist, die Studienteilnehmer wiederholt zu testen bzw. zu befragen. Für jede Gruppe können zudem Teilnahmekriterien festgelegt werden. Diese bestehen bisher aus Alter, Geschlecht, Muttersprache & Herkunftsland. Erfüllt ein Teilnehmer die Teilnahmekriterien für mehrere Gruppen, wird die Gruppe mit den bisher wenigsten Teilnehmer ausgewählt (per Server-Histogramm). Dies garantiert eine gleiche Teilnehmergröße in den verschiedenen Gruppen. Erfüllt ein Teilnehmer für keine der Gruppen die Teilnahmekriterien kann der Proband nicht an der Studie teilnehmen.

Anwendung

Über das Icon “New Group” kann ein neue Gruppe hinzugefügt werden. Innerhalb einer Gruppe kann dann über das Icon “add Session” eine Session zu einer Gruppe hinzugefügt werden. Verfügbar sind hier die Sessions, welche in dieser Studie erstellt worden sind. Eine Session kann auch mehrmals vorkommen. Die Abfolge der Sessions innerhalb einer Gruppe kann über Drag & Drop geändert werden. Bei der Teilnahme ist die Abfolge der Sessions für alle Probanden in einer Gruppe exakt die gleiche (wie im Studien-Design sichtbar). Das Menü für die Teilnahmekriterien der Gruppe kann über das Einstellungs-Icon neben der Gruppe geöffnet werden.

Sessioneinstellungen

Die Gruppeneinstellungen bieten weitreichende Möglichkeiten, Messwiederholungen und verschieden Teilnehmergruppen in einer Studie zu integrieren. Die Einstellungsoptionen für den Teilnahme-Start jeder Session können für jede zugewiesene Session einzeln (neber der Session) geöffnet werden. Für jede Session innerhalb einer Gruppe kann zusätzlich festgelegt werden, wann diese Session verfügbar ist, also wann die Teilnehmer an dieser Session teilnehmen können bzw. diese Session starten können.

Folgende Einstellungen sind bisher möglich:

  • Teilnahme-Start zu jederzeit (default)
  • Teilnahme-Start nur zu einem bestimmten Zeitpunkt
    • frühestens, Datum, Uhrzeit
    • spätestens, Datum, Uhrzeit
  • Teilnahme-Start wiederholt möglich:
    • Zu einem bestimmten Zeitpunkt
      • frühestens, Datum, Uhrzeit
      • spätestens, Datum, Uhrzeit
    • immer an einem bestimmten Wochentag
      • frühestens, Wochentag, Uhrzeit
      • spätestens, Wochentag, Uhrzeit
    • immer an einem bestimmten Tag im Monat (1-30)
      • frühestens, Tag im Monat (1-30), Uhrzeit
      • spätestens, Tag im Monat (1-30), Uhrzeit
  • Teilnahme-Start abhängig von vorheriger Session
    • frühestens, Tage, Stunden, Minuten (nach Abschluss der vorherigen Session)
    • spätestens, Tage, Stunden, Minuten (nach Abschluss der vorherigen Session)

Task Editor

Task Editor

Beschreibung

Im Task Editor werden die einzelne Aufgaben und Fragebögen der Studie gestaltet. Für eine frei gestaltete Aufgabe werden Objekte frei auf einer Zeichenfläche platziert. Fragebögen können in einem vorgefertigten Raster auf einer Page gestaltet werden. Über das Event System lassen sich Interaktionen mit den Objekten einstellen. Über das Trial System können sich mehrere Durchläufe der Aufgabe erstellt werden. Diese können mit variierten Objekteigenschaften und randomisiert durchgeführt werden, um beispielsweise die Auswirkung eines Faktors in der Aufgabe zu untersuchen. Über die automatisch oder frei angelegten Variablen, wird bestimmt, welche Daten in der Aufgabe aufgenommen werden.

Position

  • My Studies
  • Studie öffnen
  • In geöffneter Studie:
  • Zweiter Punkt in Navigationsleiste

Components


Task-Settings & Hauptfunktionen


Task Funktionen

Oben links im Task-Editor befinden sich die Hauptfunktionen. In der “Drop-Down” Auswahlliste kann direkt zwischen verschiedenen Tasks innerhalb der Studie gewechselt werden. Das Speichern-Symbol, speichert alle aktuelle Änderungen und über das “Play” Icon wird die aktuelle Aufgabe abgespielt.

Task Settings

Unter Task Settings können zudem einige Grundeinstellungen der Aufgabe vorgenommen werden. Es kann ein Countdown (3, 2, 1) aktiviert werden, welcher vor der Aufgabe mittig auf dem Bildschirm erscheint und es kann der Display-Modus ausgewählt werden. Hier sind folgende Einstellungen möglich:

  1. Fullscreen In dieser Option werden die Frames so weit heran-gezoomt bis entweder horizontal oder vertikal eine maximale Größe erreicht wird.
  2. Fixed Visual Degree Wird diese Option ausgewählt, wird beim vor dem Abspielen eine externe Größen-Kalibrierung vorgenommen. Hier kann entweder die Größe des Bildschirms in cm/inches angegeben werden oder eine Kreditkarte / bzw. jeglicher Art von Check-karte kann benutzt werden um die Größe des Bildschirms zu bestimmen. Die Größe des Frames entspricht dann der angegebenen Zahl in “visual degree” ( zentral, bei einem Bildschirmabstand von 50 cm).
  3. Fixed in Millimeter Auch hier wird eine Kalibrierung des Bildschirm vorgenommen. Allerdings wird der Inhalt dann in Millimeter fixiert.
  4. Fixed in Pixels Bei dieser Option wird eise Größe in Pixeln fixiert. Die Größe entspricht dabei der eingestellten Größe im Task-Editor.


Trial System


Beschreibung

Im Task Editor befindet sich das Trial System auf der linken Seite. Insgesamt wird das Trial System dazu genutzt, mehrere Durchläufe (Trials) einer Aufgabe zu erstellen. Das Trial System besteht aus zwei Teilbereichen, dem “Factortree” und der “Condition Table”. Während der “Factortree” vom Experiment-Designer bearbeitet wird, wird der “Condition Table” automatisch erstellt und geupdated, basierend auf den Einstellungen im “Factortree”.

Factortree

Im Factor Tree wird die Variation der Aufgabe definiert. Dies geschieht über das Anlegen von:

  • Trial Groups (Trials mit gleicher Aufgabenstellung)
  • Faktoren (Art der Variation)
  • Leveln (Ausprägungen der Variation)

Trialgroup

Die Trial-Gruppe bezeichnet eine Gruppe von Trials innerhalb der Aufgabe. Alle Trials die dieser Gruppe zugeordnet sind, haben die gleiche Grundstruktur (insbesondere die gleichen Frames, Objekte und Events). Durch Faktoren & Level werden Variationen dieser Aufgabenstellung angelegt.
Es können auch mehrere Trial-Gruppen angelegt werden, wenn verschiedene Aufgabenstellungen innerhalb des Tasks durchgeführt werden sollen. Für jede Trial-Gruppe können verschiedene Frames und Events erstellt werden. Dies ist z.B. sinnvoll für “Catch Trials”.

Factor

Durch die Faktoren (Treatments) wird die Aufgabenstellung innerhalb der Trial-Gruppe variiert. Die Faktoren definieren dabei, welcher Aspekt der Aufgabe variiert werden soll, z.B. die Position eines Elements, oder die Bild-Kategorie. Für jeden Faktor muss bestimmt werden, wie viele Level (Ausprägungen) dieser Faktor besitzt und ob dieser Faktor zur Randomisierung / Balancierung dient (random Factor) oder nicht (fixed Factor). Für mehr Informationen zum Thema Randomisierung durch Faktoren lesen Sie im Kapitel Randomisierung weiter.

Level

Die Level bestimmen die Ausprägungen der Faktoren. Der Faktor Bild-Kategorie könnte beispielsweise die drei Level “Häuser, Gesichter, Autos” haben. Aus jedem Level wird eine Kondition erstellt, die in der “Condition Table” unten links dargestellt wird. Werden mehrere Faktoren erstellt, wird jedes Level eines Faktors mit allen Leveln der anderen Faktoren innerhalb der Faktor-Gruppe miteinander kombiniert.

Anwendung: Um den Einfluss eines Levels auf die Aufgabe zu definieren, wird das Level im Factortree ausgewählt und auf der Zeichenfläche die Variation eingestellt. Diese Änderungen betreffen alle Trials & Konditionen, die von diesem Level beeinflusst werden. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn eine Stimulus-Variation sich nur durch ein Level von mehreren Faktoren unterscheidet.

Condition Table

Aus den Faktoren und Leveln ergibt sich “Conditions” und “Trials”, die automatisch unten links im Editor in der Condition Table dargestellt werden. Für jede Kondition können beliebig viele Trials definiert werden.

Conditions

Die Conditions ergeben sich durch die Anzahl der Level. Bei einem Design mit mehreren Faktoren, werden die einzelnen Level der Faktoren miteinander kombiniert. Gibt es beispielsweise zwei Faktoren mit jeweils drei Leveln ergeben sich daraus neun (3x3) Conditions. Jede Condition wird standardmäßig mit einen Trial erstellt, werden also einmal ausgeführt.
Anwendung: Um Änderungen für die einzelnen Conditions vorzunehmen, werden eine der Condtions in der Tabelle ausgewählt. Die auf der Zeichenfläche vorgenommenen Änderungen gelten nur für die ausgewählte Condition und deren Trials. Dadurch lässt sich das Zusammenwirken der einzelnen Level genauer einstellen.

Trials

Ein Trial ist ein einzelner Durchlauf der Aufgabe und damit die kleinste Einheit innerhalb des Trial Systems. Trials sind den Conditions untergeordnet. Jede Condition wird standardmäßig mit einem Trial erstellt. Die Anzahl der Trials pro Condition kann in der Tabelle angepasst werden.

Anwendung: Gibt es mehrere Trials innerhalb einer Kondition, kann die Kondition in der “Condition Table” aufgeklappt werden und einzelne Trials können ausgewählt und bearbeitet werden. Die eingestellten Variationen gelten dann nur für diesen Trial.

Default Trial

Der Default Trial befindet sich für jede Trial-Gruppe in der “Condition Table” oberhalb der Konditionen. Über den Default Trial werden alle Trials innerhalb einer Trial-Gruppe gleichzeitig ausgewählt. Dies kann dazu genutzt werden, um die grobe Struktur, bzw. die allgemeine Aufgabenstellung festzulegen. Bereits vorgenommene Variationen auf Faktor-Level-Ebene, Konditions-Ebene, oder Trial-Ebene werden durch Änderungen im Default Trial überschrieben, wodurch Modifikationen wieder rückgängig gemacht werden können.

Anwendung: Es ist sinnvoll neue Elemente zunächst im Default Trial zu platzieren und die Variation anschließend in den Conditions einzustellen.

Workflow
  1. Legen Sie die allgemeine Aufgabenstellung im Default Trial an, indem Sie Objekte auf der Zeichenfläche platzieren und einstellen.
  2. Legen Sie im “Factortree” Ihre Faktoren und Level an. Benennen Sie diese eindeutig, um die Auswertung zu erleichtern.
  3. Wählen Sie ein Level im Factortree an und nehmen Sie auf der Zeichenfläche Änderungen vor, die dem Level entsprechen. Wiederholen Sie diesen Vorgang für die anderen Level.
  4. Wählen Sie in der Condition Tabelle eine Condition aus und nehmen entsprechende Änderungen für die ausgewählte Condition vor.
  5. Stellen Sie die Anzahl der Trials für diese Condition ein.
  6. Zur Bearbeitung einzelner Trials, klappen Sie die Condition aus und wählen einen einzelnen Trial an.
  7. Zum nachträglichen Hinzufügen oder Editieren von Elementen in der gesamten Aufgabenstellung, wählen Sie wieder den Default Trial an.
Trials automatisch generieren

Das Trial System lässt sich auch automatisiert durch die Multiselect-Funktion im Dateimanager anlegen, wenn die Variation beispielsweise durch verschiedene Bildinhalte erzeugt wird. Dazu wird ein Bildcontainer ausgewählt und über das Ordnersymbol in den Objekteigenschaften der Dateimanager aufgerufen. Hier werden über die Haken mehrere Bilder ausgewählt und das “Zuordnen-Icon” unten rechts angeklickt. Dies öffnet die Einstellungen, wie die Dateien in das Trial System integriert werden sollen:

  • 1.Trials:
  • Die Bilder können bereits existierenden Trials zugeordnet werden oder neue Trials einer Condition zugeordnet werden.

  • 2.Conditons:
  • Die selektierten Dateien können den bestehenden Conditions zugewiesen werden.

  • 3. Factor Levels
  • Aus den Bildern können neue Level für einen bestehenden oder neuen Faktor erstellt werden oder existierenden Leveln zugewiesen werden.

Arbeiten mit Trials

Sind Faktor-Gruppen, Faktoren, Level, und Konditionen mit der richtigen Anzahl an Trials fertig eingestellt, müssen die experimentellen Inhalte über verschiedenen Trials entsprechend variiert eingestellt werden. Hier ist es von zentraler Bedeutung, die jeweils passende Modifikations-Ebene auszuwählen. Insgesamt gibt es 4 Modifikations-Ebenen:

  • Trial-Ebene:
  • Nur der ausgewählte Trial
  • Konditions-Ebene:
  • Alle Trials innerhalb der ausgewählten Kondition
  • Faktor-Level-Ebene:
  • Alle Konditionen mit dem ausgewählten Faktor Level
  • Trial-Group-Ebene:
  • Alle Trials in der Trial-Gruppe

Trial-Randomisierung


Beschreibung

Die Randomisierung über den Task Editor regelt insbesondere welche Trials welchem Probanden angezeigt werden und in welcher Reihenfolge diese Trials präsentiert werden. Die Randomisierungs-Einstellungen befinden sich im Task Editor links unter dem Menüpunkt “Randomization Settings”. Über “Edit” öffnet sich hier ein Dialogfeld, über das alle Einstellungen getroffen werden können.

Trial Order

Grundsätzlich gibt es 4 Grundeinstellungen, über welche die Auswahl and Abfolge der Trials bestimmt werden können. Hier können unter dem Menüpunkt Trial Order (oben links im Dialogfeld) folgenden Optionen ausgewählt werden: “random”, “fixed by Design”, “fixed by Hand”, “upload Trial Sequences”.

  • Fixed by Design
    Jedem Probanden werden alle Trials einmal Mal angezeigt und zwar in genau der Reihenfolge, in der die Trials im Editor aufgelistet sind.
  • Fixed by Hand
    Durch diese Eintellung können Sie selbst eine Reihenfolge der Trails eingeben. Dazu müssen die “Trial Id’s” eingegeben werden, welche in der “Condition Table” zu sehen ist. Trials dürfen sich hierbei auch wiederholen. Für die Trial-Sequenz müssen die Trials mit einem Komma getrennt werden. Die Sequenz ist für alle Probanden dieselbe.
  • Upload Trial Sequences
    Hier kann eine CSV Datei hochgeladen werden. Dies ermöglicht eine Trial Sequence für mehrere Probanden fest vorzugeben. Einzelne Trials werden durch ein Komma getrennt, neue Probanden entsprechen hierbei einer neuen Zeile (CR-LF).
  • Random
    Um die Randomisierung innerhalb des Labvanced Task-Editors vorzunehmen, muss die Option “random” ausgewählt werden. Wird die Option “random” ausgewählt sind daher einige weitere Einstellungen zu treffen. Diese werden im Folgenden genauer erklärt.
Condition Order

Unter dem Menüpunkt Condition Order kann festgelegt werden ob die einzelnen Konditionen blockweise (Define Order blockwise) oder zufällig durcheinander (Random) angezeigt werden sollen.
Wird eine blockweise Darstellung ausgewählt, kann die Abfolge der Konditionen entweder gleich für alle Probanden sein (fixed by Design) oder die Abfolge kann für jeden Probanden neu zufällig bestimmt werden. (unbalanced Permutation).
Werden die Konditionen zufällig durcheinander angezeigt, können bestimmte Einschränkungen getroffen werden. Insbesondere kann festgelegt werden wie häufig sich die gleiche Kondition nacheinander wiederholen darf.

Factor Randomization

Die Faktoren Randomisierung ist ein sehr wichtiger Teil der Trial-Randomisierung. Für jeden Faktor wird festgelegt, ob dieser “fixed” oder “random” ist. Während “fixed factors” neue Trials definieren, sind “random factors” dazu da, um Balancierungen und Variationen innerhalb von diesen Trials zu ermöglichen. Während also beim späteren Abspielen der Aufgabe alle Level von allen fixen Faktoren in jedem Fall vorkommen wird von den Random-Faktoren immer nur ein Level (zufällig/balanciert) gezogen.

  • “Random Draw with Cover” - Bei Dieser Option “Zufällig mit Zurücklegen” wird für jeden Trial unabhängig neu zwischen allen verfügbaren Leveln gezogen.
  • “Balanced within Task” - Über den Task verteilt werden alle Level gleich häufig gezogen. Die Reihenfolge der Level ist jedoch zufällig.
  • “Balanced within other Factors”- Hierdurch wird ein Faktor innerhalb eines anderen oder innerhalb mehrerer anderer Faktoren balanciert. Wird der Faktor Position z.B. innerhalb des Faktors Bildinhalt balanciert, so ist für jedes Level vom Faktor Bildinhalt die Position balanciert. Es können auch mehrere Faktoren ineinander verschachtelt balanciert werden. Allerdings darf dabei keine zirkuläre Abhängigkeit entstehen.
Beispiel:

In beiden Fällen sollen verschiedene Bildpaare von Häusern und Gesichtern präsentiert werden.
Ohne Random Faktor:
Es wird eine Aufgabe mit 2 fixen Faktoren erstellt:
Faktor 1: Bildkategorie - mit den 2 Leveln: Häuser & Gesicht
Faktor 2: Korrekte Bildposition- mit den 2Leveln: Korrekt_Rechts & Korrekt_Links
Daraus ergeben sich 4 Konditionen. Für jede Kondition werden 10 Trials eingestellt, um unterschiedliche Bildpaare für die jeweiligen Bildkategorien zu zeigen.
Jedes der 10 Häuserpaare wird beim Abspielen nun einmal in der Kondition mit dem Level Korrekt_Rechts und einmal in Korrekt_Links angezeigt. Dadurch wird das “richtige” Bild einmal links und einmal rechts angezeigt. Gleiches gilt für die Bilder der Häuser. Anders gesagt, jeder Stimulus wird 2 mal angezeigt und es werden insgesamt 40 Trials präsentiert.
Mit Random Faktor:
In diesem Beispiel wird der Faktor “Korrekte Bildposition” auf Random (mit Zurücklegen) gestellt.
Dadurch wird beim Abspielen für den Random-Faktor für jeden Trial neu gewürfelt, ob das level “Correct Left” oder “Correct Right” ist. Das “richtige” Bild wird also zufällig rechts oder links präsentiert, sodass jedes Bild nur 1 mal angezeigt wird. Insgesamt werden dadurch 20 Trials präsentiert.

Trials Per Subject

Über diese Option wird bestimmt wie viele Trials pro Proband durchgeführt werden sollen. Die Standardeinstellung ist, dass alle Trials (nach Einbeziehung der Random-Faktoren) jedem Probanden angezeigt werden. Es können durch die Option “Determine amount of trials manually” dem Probanden aber auch weniger Trials oder mehr Trials angezeigt werden.

Resulting Conditions & Trials

Um zu sehen ob die gewählten Einstellungen richtig sind, wird in der Übersichtstabelle dargestellt wie viele Konditionen und Trials übrig bleiben, nachdem die Random Faktoren einbezogen / ausgewürfelt wurden. In der Spalte “Variations” ist nun zu sehen wie viele Varianten ein Trial aufgrund der Random Faktoren hat.

Simulation of trial sequence

Die zweite Möglichkeit, um die Einstellungen zu überprüfen, ist durch die simulierte Trial-Sequenz. Basierend auf den getroffenen Einstellungen wird hier eine mögliche Trial Sequenz berechnet und angezeigt. Durch einen Klick auf das “Refresh” Icon wird diese mögliche Sequenz neu berechnet.


Objects


Beschreibung

Als Objekt wird jeglicher experimenteller Inhalt bezeichnet, der auf der Arbeitsoberfläche hinzugefügt werden kann. Objekte können für den aktuell ausgewählten Frame hinzugefügt, kopiert, und wieder gelöscht werden. Per Mausklick auf das entsprechende Objekt, in der Werkzeugleiste links von der Arbeitsoberfläche, wird das ausgewählte Objekt hinzugefügt und kann dann bearbeitet werden. Änderungen der Objekte können direkt auf der Arbeitsoberfläche vorgenommen oder durch das “Object-Properties” Panel auf der rechten Seite eingestellt werden. In diesem Panel werden alle Objekteigenschaften für das aktuell ausgewählte Objekt angezeigt und können über die Eingabefelder modifiziert werden.
Frame-Objekte: Für den Canvas-Frame kann zudem die Anzeige-Anordnung (z-Index) bestimmt werden, welche festlegt, welches Objekt an vorderster Stelle angezeigt wird und welches dahinter erscheint. Diese Einstellung lässt sich über die Pfeile in der Objektliste rechts im Editor vornehmen. Zudem lassen sich auf dem Canvas-Frame alle Objekte per Drag and Drop frei platzieren und skalieren .
Page-Objekte: Auf einem Page-Frame ordnen sich die Elemente dagegen automatisch untereinander an. Die Anordnung der Elemente lässt sich auf einem Page-Frame durch ein Klick auf den Linken Anfasser einer Frage per Drag and Drop verändern.

Position

Alle verfügbaren Objekte sind in der Werkzeugleiste, direkt neben der Arbeitsoberfläche, untereinander angeordnet. Durch einen Klick auf das entsprechende Objekt wird dieses Objekt der Arbeitsoberfläche hinzugefügt. Alle Objekte die auf dem aktuelle ausgewählten Frame sind, werden in der Objektübersicht oben rechts aufgelistet.

Objektarten
Medien-Objekte

Bild-Objekt

Durch den Filemanager kann das Bildobjekt mit gängigen Bildformaten befüllt werden. Zusätzlich stehen Optionen zur Verfügung, wie das Bild an den Rahmen angepasst wird.

Audio-Objekt

Über das Audio-Objekt kann eine Audiodatei eingefügt werden, die durch das Event System oder durch das Einblenden der Bedienung abgespielt werden kann.



Video-Objekt

Über das Video-Objekt können Videos (h264 codec) eingefügt werden. Diese lassen sich ebenfalls über das Event System oder über das Einblenden der Bedienung steuern.

Fragebogen-Objekte

Checkbox & Multiple-Choice

Eine Frage, bei der aus mehreren Antwortmöglichkeiten eine bzw. mehrere Antworten ausgewählt werden müssen.

Likert Skala

Eine Frage oder Aussage, bei der eine Tendenz auf einer Skala angegeben wird.



Matrix

Mehrere Likert Skalen untereinander angeordnet, bei denen die Beschriftung der Skala individuell beschriftet werden kann.

Input

Eine Frage mit einem kleinen Eingabefeld für einzelne Wörter oder Zahlen



Paragraph

Eine Frage mit einem Freitextfeld als Antwortmöglichkeit.

Range

Eine Frage mit einem Slider als Antwortmöglichkeit.



Selection

Eine Frage mit einem Drop Down Menü als Antwortmöglichkeit.

Sortable

Eine Frage oder Aufgabe mit mehreren Blöcken, die vom Probanden per Drag and Drop sortiert werden können.

Buttons, Navigation & Others

Button-Objekt

Ein Standard Button, dessen Text bearbeitet werden kann und der über den Trigger “Button Click” Events auslösen kann.

Navigations-Objekt

Ein vorgefertigtes Button Set, das mit zwei Events erstellt wird, wodurch der Proband zum nächsten oder letzten Frame navigieren kann

Progressbar-Objekt

Ein Balken, über den z. B. der Fortschritt des Experiments angezeigt werden kann.

Invisible-Objekt

Ein unsichtbares Objekt, das z.B. zur Steuerung von Events verwendet werden kann.


Event System


Beschreibung

Durch das Event System können komplexe Funktionen und Interaktionen in einem Task eingestellt werden. Ein Event besteht immer aus einem Auslöser (Trigger) und einer oder mehreren Aktionen (Actions). Zusätzlich können Bedingungen (Requirements) hinzugefügt werden, wenn das Aktion nur unter bestimmten Umständen ausgelöst werden soll.
Die Events werden im Task Editor rechts unter dem “Event” Tab eingestellt. Über “New Event” können neue Events erstellt werden. Diese werden anschließend in der Liste oben rechts angezeigt und können unten rechts editiert werden.

Trigger

Der Auslöser (Trigger) des Events definiert, wann oder wodurch das Event ausgelöst wird. Dies kann beispielsweise ein Mausklick auf ein bestimmtes Objekt, eine Tastatureingabe oder auch ein bestimmter Zeitpunkt innerhalb des Experiments sein. Alle Optionen und deren Einstellungen werden in der folgender Liste erläutert.

Trigger Optionen
Mouse
  • Auslöser:
    Mausklick auf ein bestimmtes Objekt
  • Einstellungen:
    Aktion: Klick, Druck, Loslassen, Hover
    Maustaste: rechts, links
    Target: Zielobjekt des Klicks
Button Click
  • Auslöser:
    Linker Mausklick auf ein Button-Objekt.
  • Einstellungen:
    Target: Auswahl des Buttons
Keyboard
  • Auslöser:
    Tastenanschlag auf der Tastatur
  • Einstellungen:
    Action: Tastendruck, Loslassen
    Buttons: Tastaturtasten
Frame Start
  • Auslöser:
    Start des Frames
  • Einstellungen:
    Keine
Frame End
  • Auslöser:
    Ablaufen der zeitlichen Begrenzung des Frames
  • Einstellungen:
    Keine
Timer Reached
  • Auslöser:
    Nach Ablaufen einer Zeitvariable
  • Einstellungen:
    Auswahl einer Variabele
    Auswahl des Zeitpunktes
Variable Value Change
  • Auslöser:
    Sobald sich der Wert einer bestimmten Variable ändert
  • Einstellungen:
    Auswahl der Variable
Audio/Video Element
  • Auslöser:
    Start oder Ende eines Audio oder Video Objekts
  • Einstellungen:
    Target: Zielobjekt(Video/Audio)
    Ausführen: Start/Ende
Action

Die Aktion definiert, was durch das Event geschehen soll. Durch die Aktion können beispielsweise Variablen und Objekteigenschaften geändert, Daten aufgenommen und zum nächsten Trial gewechselt werden. Die Aktion wird im zweiten Schritt des Dialogfensters eingestellt. Es können über das Plus auch mehrere Aktionen pro Event eingestellt werden. In einem erstellten Event können die Aktionen unten rechts im Event Tab editiert werden.

Aktionsoptionen
Set or Record Variable
  • Verwendung:
    Festlegen eines Variablen Wertes,
    Kann durch das Aufnehmen der Variable für die Auswertung gespeichert werden.
  • Einstellungen:
    Auswahl der Variabel
    Auswahl des neuen Wertes
Jump To
  • Verwendung:
    Wechseln zu dem nächsten Frame, Trial oder Task oder zu einem bestimmten Frame.
  • Einstellungen:
    Auswahl, wohin gewechselt wird: Nächster Frame, Trial, Task, bestimmter Frame
Set Property
  • Verwendung:
    Festlegen einer Objekteigenschaft
  • Einstellungen:
    Auswahl des Objekts und dessen Eigenschaft
    Auswahl des neuen Wertes
Control Audio/Video
  • Verwendung:
    Starten, Pausieren oder Stoppen von Audio und Video Elementen
  • Einstellungen:
    Auswahl des Objekts
    Aktion: Start, Pause, Ende
Draw Random Number
  • Verwendung:
    Zieht eine zufällige Zahl und speichert diese in einer Variable
  • Einstellungen:
    Uniform Distribution:
    Zufallswert zwischen Minimum & Maximum Gaussian Distribution:
    Zufallswert durch Mittelwert & Standardabweichung
Delayed Actions
  • Verwendung:
    Führt Aktionen nach einer Zeitverzögerung zum Trigger aus.
  • Einstellungen:
    Einstellung der Zeitverzögerung
    Hinzufügen von Aktionen
Requirements

Requirements sind für die Erstellung eines Events optional, aber oft hilfreich, um das Event genauer zu definieren. Unter Requirements werden Bedingungen eingestellt, die erfüllt sein müssen, damit die Aktionen des Events ausgelöst werden. Für simple Events können über “Add Requirement” mehrere Bedingungen hinzugefügt werden. Bei jedem Requirement wird ein Wert (z.B. eine Variable oder Objekteigenschaft), ein Vergleichszeichen (z.b. ist gleich, ist größer als) und ein Vergleichswert (z.B. eine andere Variable oder auch eine Formel) definiert.
Es kann zusätzlich eine Baumstruktur aufgebaut werden, wenn eine Aktion unter sehr spezifischen oder unterschiedlichen Bedingungen ausgelöst werden soll. Hierbei wird in AND- und OR-Gruppen unterschieden.
AND-Gruppe: Alle Bedingungen in einer AND-Gruppe müssen erfüllt sein, damit die Aktion ausgelöst wird.
OR-Gruppe: Mindestens eine der Bedingungen innerhalb der OR-Gruppe muss erfüllt sein, damit die Aktion ausgelöst wird. Die anderen Bedingungen in der Gruppe können, müssen aber nicht erfüllt sein.

Requirement Optionen
  • Constant:
    • Numeric: Ein Zahlenwert
    • String: Eine Zeichenkette
    • Boolean: Wert einer Schaltvariablen: Wahr/Falsch
  • Object Property: Objekt und dessen Eigenschaft.
  • Variable: Eine bestehende Variable oder eine neue Variable
  • Arithmetic: Eine Formel, in der andere Parameter eingefügt werden können
  • Event Parameter: Abhängig vom Trigger
    • Stimulus Name: -Mouse Event- Name des Objektes, das als Target für den Mouse Trigger angegeben ist
    • Time from frame onset: Vergangene Zeit gemessen vom Start des Frames
    • Stimulus Info: Die angegebene Stimulus Info des Trigger Targets, die pro Condition variiert werden kann
    • Id of key: -Keyboard- Taste, die zum Auslösen des Events gedrückt wurde
    • New Value: -Variable Value Changed- Neuer Wert der im Trigger verwendeten Variable.
    • Time of Audio/Video-Audio/Video Element- Abspielzeit des Videos

Variables


Beschreibung

Variablen können dazu genutzt werden, Aktionen eines Teilnehmers abzuspeichern, wie z.B. welche Antwort auf eine Frage angegeben oder welches Bild angeklickt wurde. Variablen können aber auch dazu verwendet werden, interne Berechnungen durchzuführen, wie z.B. die Anzahl korrekter Antworten festzustellen oder wie viel Prozent der Trials bereits erledigt wurden. Einige Variablen werden automatisch erstellt. Diese sind wichtig für den Aufbau des Experiments und die spätere korrekte Darstellung der aufgenommenen Daten.

Position

Die Variablen werden im Task Editor rechts unter dem “Variables” Tab dargestellt. Über “New Variable” können neue Variablen erstellt werden. Diese werden anschließend in der Liste oben rechts angezeigt und können unten rechts editiert werden.
Eine Übersicht über aller Variablen einer Studie ist außerhalb des Task Editors über die linke Navigation unter dem Menüpunkt “Variables” einzusehen.

Variablen Eigenschaften

Coming Soon!

Globale Variablen

Alle Variablen sind grundsätzlich “global” und für das gesamte Experiment verfügbar, so dass von allen Orten innerhalb einer Studie, z. B. von verschiedenen Frames und Tasks, auf dieselben Variablen zugegriffen werden kann. Dies ist dann sinnvoll, wenn entweder zwei ähnliche Aufgaben nacheinander durchgeführt werden, aber nur eine Variable existieren soll, in der die Daten gespeichert werden; oder wenn in einer Aufgabe auf eine zuvor aufgenommene Variable zugegriffen werden soll, z.B. um dynamisches Feedback an den Teilnehmer zu senden. Wird eine Variable in einem bestimmten Frame benutzt, wird diese Variable in der Variablen-Liste oben rechts im Task-Editor angezeigt.

Systemvariablen

Einige Variablen werden automatisch von unsere Plattform für Studie angelegt (sog. Systemvariablen). Diese sind wichtig, um die korrekte Darstellung beim Abspielen der Studie und beim Datenexport zu gewährleisten. Diese Variablen können jedoch auch oft sinnvoll in Requirements benutzt werden; zum Beispiel um Events nur in bestimmten Bedingungen auszuführen. Wir empfehlen jedoch die Systemvariablen Variablen nicht selbst zu verändern, da dies oft zu einem Fehlverhalten führt.

Variablen für Fragebogen-Objekte

Für alle Fragebogen-Objekte werden automatisch Variablen angelegt. Dadurch werden die Eingaben der Probanden automatisch abgespeichert. Unter dem Menüpunkt “Linked Variable” ist in jedem Fragebogen-Objekte angegeben in welcher Variablen die Informationen abgespeichert werden. An dem roten Punkt ist hier zu erkennen, ob die Variable aufgenommen wird. Es ist auch möglich die Variablen-Referenz zu ändern.

Variablen-Auswahldialog

In vielen Events werden Variablen verwendet, dazu muss entweder eine bestehende Variable ausgewählt oder eine neue Variable angelegt werden. Im Variablen-Auswahldialog stehen drei verschiedene Tabs zur Auswahl: “Local Variables”, “Global Variables” und “New Variable”. Unter “Local Variables” sind all die Variablen zu sehen, welche bereits auf dem aktuellen Frame verwendet werden. Unter “Global Variables” sind alle Variablen der Studie zu sehen und unter new Variable kann eine neue Variable erstellt werden. Bei der Erstellung, der Variable kann auch direkt angegeben werden, ob diese für die Datenaufnahme mit aufgenommen werden soll.

Aufnehmen von Daten

Fragebogen-Objekte werden automatisch aufgenommen. Alle weiteren Nutzerinteraktion oder sonstige Informationen müssen selbst eingestellt werden, um aufgenommen zu werden Dafür gehen Sie wie folgt vor:

  1. Legen Sie ein neues Event an.
  2. Definieren Sie den Auslöser, der bestimmt wann der Wert gespeichert werden soll und klicken Sie auf “Weiter”.
  3. Wählen Sie die Aktion “Set / Record Variable” aus.
  4. Klicken Sie auf den Tab “New Variable” (Falls Sie schon eine Variable angelegt haben, in der die Werte gespeichert werden sollen, können Sie diese unter Local Variables auswählen & zu Schritt 7 springen).
  5. Geben Sie der neuen Variablen einen passenden Namen (z.B. Reaktionszeit) und treffen Sie ggf. weitere Einstellungen zum Datentyp und Skalierung.
  6. Stellen Sie sicher, dass das Häkchen bei “Record variable” gesetzt ist, damit die Variable für die Auswertung aufgenommen wird.
  7. Nachdem eine Variable erstellt bzw. ausgewählt wurde, können Sie auswählen was genau Sie aufnehmen möchten, indem Sie auf das Edit-Symbol klicken.
Aufnahmemöglichkeiten:
  • Object Property
    Aufnahme einer aktuellen Objekt-Eigenschaft.
  • Variable
    Aufnahme eines aktuellen Werts einer Variablen.
  • Arithmetic
    Mit dieser Funktion lassen sich beliebige Verschachtelungen erstellen (z.B. Variable_A = Variable_A+ Variable_B), die berechnet gespeichert werden.
  • Frame
    Hiermit kann die Reaktionszeit aufgenommen werden.
  • Event Parameter
    Je nach Trigger sind hier verschiedene Information verfügbar. Beispielsweise bei “Trigger Mouse Click”, ist hier der Objektname und die Stimulus-Information des Objekts welches angeklickt wurde verfügbar.
  • Constant
    Hier kann eine Konstante eingegeben werden, d. h. eine Zahl, ein String oder ein Boolean.

Frames


Beschreibung

Jeder Trial kann mehrere Frames beinhalten, welche später bei der Aufnahme typischerweise nacheinander präsentiert werden. Es gibt zwei verschiedene Frame-Typen: Canvas-Frames und Page-Frames. Auf einem Canvas-Frame lassen sich Objekte frei platzieren, gestalten und skalieren. Dadurch können Canvas-Frames sehr individuell bearbeitet werden.
Page-Frames dienen insbesondere zur Erstellung von Fragebögen, welche durch ein festgelegtes Layout gleichzeitig sehr effizient gestaltet werden können.

Anwendung

Alle Frames werden in der “Trial Timeline” (unten in der Mitte) in der Reihenfolge in der Sie hinzugefügt wurden angezeigt. Per Mausklick wird der aktuell selektierten Frame ausgewählt. Die “properties” (Eigenschaften) des aktuell selektierten Frame werden rechts neben der Trial Timeline aufgeführt. Die Anordnung der Frames kann durch die Pfeil-Icons geändert und existierende Frames können kopiert werden. Hierbei gilt es ebenfalls zu beachten, ob die verwendeten Variablen im Frame verlinkt werden sollen oder neue Variablen erstellt werden sollen. Über das Entfernen-Icon auf dem ausgewählten Frame, kann der Frame gelöscht werden. Objekte und Events werden grundsätzlich pro Frame neu angelegt und verändert.

Frame Eigenschaften:
  • Name: Der Name des Frames.
  • Enable Duration: Bestimmt ob der Frame eine festgelegte Anzeigedauer hat, sodass nach Ablauf der eingestellten Zeit automatisch der nächste Frame angezeigt wird.
  • Color: Hintergrundfarbe des Frames
  • Hide Mouse: Bestimmt ob die Maus während des Frames versteckt wird.
  • Frame Width & Height: Die Breite & Höhe des Frames in Design Units.. (Nur für Canvas Frame)
  • Max-Width: Die Maximal Breite des Frames in Design Units. (Nur für Page-Frames)

Publishing

Publishing

Description

Nachdem das Design der Studie fertiggestellt wurde, kann diese unter “Publishing” veröffentlicht werden. Dies ermöglicht es, die Studien auf verschiedenen Weisen zu teilen. Die Studie kann in der LabVanced Bibliothek beworben, per Link verschickt oder auf Social Media Plattformen geteilt werden. Zudem kann eine größere Zahl von Probanden durch das Crowdsourcing Feature generieren werden. Natürlich kann die Studie auch privat veröffentlicht werden und nur über Passwortgeschützte Links zugänglich gemacht werden.

Position

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  • In geöffneter Studie:
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Data View & Export

Data View & Export

Description

In der Data View können die aufgenommen Daten eingesehen und verwaltet werden. Die Daten werden pro Session angezeigt. Unvollständige Datensätze können herausgefiltert werden. Um die Daten weiterverarbeiten zu können einzelne Sessions oder alle Sessions als CSV oder XLS Datei exportiert werden.

Position

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Study Options